Fenster
Kunststoff, Holz und Holz-Aluminium — ausgeführte Projekte aus dem Raum München und alle Hersteller-Kataloge zum Download.
Fenster – ausgeführte Arbeiten
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Welches Fenster passt zu Ihrem Haus?
Die Frage entscheidet sich selten am Preis allein, sondern an Fassade, Pflegeaufwand und Dämmwert. Die drei Bauarten im Überblick — ehrlich, mit Vor- und Nachteilen.
Kunststofffenster
Der Klassiker in der Renovierung: pflegeleicht, gut gedämmt, preislich am günstigsten. Moderne Profile haben drei Dichtebenen und lassen sich in fast jedem Farbton folieren. Der Rahmen baut etwas breiter als bei Holz-Alu — bei kleinen Fenstern kostet das Glasfläche.
Holzfenster
Warm im Raumklima und optisch unschlagbar, vor allem im Altbau und in Ortsbildsatzungen, die Holz vorschreiben. Der Preis: alle acht bis zwölf Jahre ein Anstrich auf der Wetterseite. Wer das nicht möchte, nimmt Holz-Aluminium.
Holz-Aluminium
Innen Holz, außen eine Alu-Schale. Das Beste aus beidem: Behaglichkeit innen, praktisch wartungsfrei außen, sehr schlanke Ansichten. Die teuerste der drei Bauarten — und die mit der längsten Lebensdauer.
Dreifachverglasung ist heute Standard
Zweifachverglaste Fenster aus den 90ern liegen typisch bei einem Uw-Wert von 1,1 bis 1,4 W/(m²K). Aktuelle Dreifachverglasung schafft 0,95 und besser. Das ist auch die Schwelle, ab der es Fördergeld gibt.
Einbruchschutz beginnt am Beschlag
RC2 nach DIN EN 1627 hält Aufhebelversuchen mit einfachem Werkzeug mindestens drei Minuten stand — und genau so lange geben die meisten Täter auf. Pilzkopfzapfen und abschließbare Griffe lassen sich oft auch nachrüsten.
Der Einbau entscheidet mehr als das Fenster
Ein sehr gutes Fenster, schlecht angeschlossen, ist ein schlechtes Fenster. Die Abdichtung nach innen luftdicht, nach außen schlagregendicht und dampfdurchlässig — daran hängt, ob später Zugluft oder Schimmel auftritt.
Foto schicken statt beschreiben.
Schicken Sie mir einfach ein Bild von Ihrem Fenster, der Tür oder dem Rollladen per WhatsApp. Meist sehe ich daran schon, worum es geht — und Sie sparen sich die Erklärung.
Das werde ich immer wieder gefragt.
Was kosten neue Fenster?
Das hängt an Maß, Bauart, Verglasung und Beschlag — ein Kunststofffenster in Standardmaß liegt deutlich unter einem Holz-Alu-Element mit RC2. Deshalb nenne ich keine Quadratmeterpreise, sondern messe auf und mache ein Festpreisangebot. Beratung und Aufmaß sind kostenlos.
Wann lohnt sich der Fenstertausch statt einer Reparatur?
Faustregel: Bei undichten Dichtungen, klemmenden Flügeln oder einer kaputten Scheibe lohnt fast immer die Reparatur. Bei einfachverglasten Fenstern, morschen Rahmen oder wenn ohnehin die Fassade gedämmt wird, ist der Tausch die bessere Investition.
Wie lange dauert der Einbau?
Ein einzelnes Fenster ist meist in ein bis zwei Stunden getauscht, ein Einfamilienhaus je nach Anzahl in ein bis drei Tagen. Die Wohnung bleibt in dieser Zeit bewohnbar.
Gibt es Förderung für neue Fenster?
Ja. Über die BEG-Einzelmaßnahmen des BAFA gibt es aktuell 15 % Zuschuss auf Material und Einbau, mit individuellem Sanierungsfahrplan bis zu 20 %. Voraussetzung ist unter anderem ein Uw-Wert von höchstens 0,95 W/(m²K) — den erreicht nur Dreifachverglasung — und ein Gebäude, das seit mindestens fünf Jahren steht. Wichtig: Der Antrag muss gestellt sein, bevor die Arbeiten beginnen. Stand August 2026, ohne Gewähr.
Muss ich nach dem Fenstertausch neu verputzen lassen?
Die Anschlüsse innen werden von mir verputzt, das gehört zum Auftrag. Tapezieren und Streichen bleibt beim Kunden — wer will, macht das gleich im Zuge mit.
Prospekte & Kataloge zum Download
Alle Hersteller-Broschüren als PDF – in Ruhe ansehen, Wunschmodell notieren.
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